1. Edgard Jambor Preis

Am 16. Mai und 17. Mai war im Regattaplan der 1. Edgard Jambor Preis angestrichen, was uns alle sehr gefreut hat. Als es endlich soweit war und wir bei der Steuermannsbesprechung saßen, wussten wir alle, dass es endlich wieder rausgeht und wir wieder Segeln können. Die Wettfahrtleitung fragte uns ob wir die Regatta nur auf den 16 Mai legen wollen. Das wurde einstimmig angenommen. Dafür hieß es für uns nun 5 Wettfahrten an einem Tag .

Nach der Steuermannsbesprechung fuhren wir in unseren Heimatshafen, den WSV 1921 zurück. Wir standen total aufgeregt und voller Motivation vor unseren Jollen und wollten nur noch raus auf den See. Da der Westwind auffrischte segelten wir zum Seddinsee. Bei einer 2-3 fuhren wir gemütlich zum Regattafeld, wo auch schon unsere Konkurrenten auf uns warteten. An dem Regattafeld angekommen ging es auch schon gleich los. 5 Minuten bis zum ersten Start. Mein Puls stieg und der Wind frischte auf bis zu einer 3-4. Ich freute mich sehr. Das nächste Startsignal, 4 Minuten, mein Puls stieg noch ein wenig mehr. Ich segelte auf der Startlinie auf und ab, bis das nächste Startsignal kam. Jetzt nur noch eine Minute, der Wind frischte immer weiter bis zu einer 4-5 auf. Mein Ehrgeiz nahm immer mehr zu. Wir versuchten alle uns an die Startlinie zustellen und die beste Position zu ergattern, um von der Startlinie am schnellsten wegzukommen. Da kam auch schon das letzte Startsignal und somit endlich unser Start. Ich krängte das Boot und nahm die Schot dicht, so dass der Wind in mein Segel bließ. Die ersten Wettfahrten hatten wir schnell durch, wodurch auch schon kurz nach dem Zieleinlauf die nächsten Starts folgten. Wir fuhren insgesamt 5 Wettfahrten und der Wind blieb den ganzen Regattatag bei einer 4-5. Erleichtert und erschöpft kamen wir im WSV 1921 an und atmeten alle einmal tief durch. Wir hatten wieder einmal einen aufregenden Regattatag hinter uns gebracht.

Immer eine Handbreite Wasser unterm Schwert.